Arbeiter bauen Storchennest auf
Dieses Schmißberger Storchennest dürften bald alle Störche in der Region kennen.
Das Storchennest ist von der B41 gut zusehen. Es liegt zwischen Elchweiler und Schmißberg. Die Genehmigung für das Projekt erteilte die Kreisverwaltung Birkenfeld innerhalb von einem Tag, sagte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Schmißberg, Rudi Weber: „Ich war total verblüfft“. Die Genehmigung war notwendig, weil das Nest auf einer Naturausgleichfläche der Kreisverwaltung Birkenfeld aufgebaut wurde.
Keine Baukosten für das Nest für die Störche
Doch auch sonst gab es nur wenig Widerstände gegen den Plan, das Nest aufzubauen. Damit eventuell Störche in Schmißberg anzusiedeln – im Gegenteil.
Die OIE spendete den Mast, ein Schmißberger Bürger den Beton für das Fundament und Schmißbergs Ortsbürgermeister Adolf Schuch sowie Klaus Loose das Handwerker-Know-How. „Wir hatten absolut keine Unkosten“, sagte der Bauleiter Klaus Loose. Die Idee, eine „Wohlfühloase“ für Störche anzulegen, stammt von Hobby-Vogelkundler Tom Sessa.
Sessa hat ebenso die Idee, einen Naturerlebniswanderweg anzulegen, auf dem die Wanderer alles über die örtliche Vogelwelt erfahren können.
Damit dürfte klar sein, dass das Storchennest nur der Anfang ist. Bereits jetzt hat der Plan, einen Naturerlebniswanderweg rund um Schmißberg anzulegen, viele Befürworter. So haben sich beispielsweise die Nachbargemeinden Rimsberg und Niederhambach, für einen Wegabschnitt auf ihrem Gelände schon mehr als interessiert gezeigt.




