Wieder alles beim Alten: Maibaum gestellt, Maifeuer abgebrannt
Endlich! Er steht wieder der Maibaum! Und endlich! Das Maifeuer brennt wieder!
Ein Zeichen, dass nach Corona die Normalität zurückkehrt, ist gesetzt. In der Hohen Wiese vor dem Schlachthaus steht nach zwei Jahren wieder ein Maibaum. Der Baum wurde am letzten Apriltag von der Freiwilligen Feuerwehr Schmißberg aufgestellt und zuvor von den Kindern der Gemeinde geschmückt. Bei dem Baum handelt es sich um eine Birke, die rund 17 Meter hoch ist und aus dem Schmißberger Gemeindewald stammt.

Gegen 21 Uhr wurde dann das Maifeuer auf dem Stabsberg angezündet. Dort versammelten sich etwa 50 Schmißbergerinnen und Schmißberger, um sich bei bestem Wetter das Feuer anzuschauen, das so schön wie selten brannte. Verpflegung mit Würstchen vom Grill gab es vor dem Feuer sowie danach hinter dem Gemeinschaftshaus.

In der Gemeinde waren zudem einige Hexen unterwegs, die in diesem Jahr vor allem mit Klopapier ihr Unwesen trieben. Sie verteilten es auf den Straßen, in Vorgärten und in Hecken. Über versteckte und verschleppte Gegenstände war der Redaktion von schmissberg.de am Morgen des 1. Mai nichts bekannt.
Das traditionelle Maifrühstück fiel in diesem Jahr erneut aus. Das Frühstück, das am Morgen des 1. Mais normalerweise im Gemeinschaftshaus stattfindet, gehört neben dem Brunnenfest, dem Haxenessen und dem Glühweintrinken zu den größten Veranstaltungen in der Gemeinde.
Weitere Bilder zur Schmißberger Hexennacht gibt es wie immer im Schmißberger Bilderarchiv:

