„Revos“ und „Der Flirt“: Erste Störche aus dem Süden zurück

Die ersten Störche sind aus dem Süden zurück!

An der Schmißberger Storchenvoliere wurde bereits Mitte Februar der erste Storch gesichtet, berichtet Tom Sessa von den Storchenfreunden in Schmißberg. Dabei handele es sich um einen Storch, der bereits im vergangenen Jahr das Nest rechts-vorne auf der Voliere bezogen hat. Die Storchenfreunde nennen diese Familie deswegen auch die „Die Revos“ (rechts-vorne). Der Storch ist laut Sessa vier Wochen später als im vergangenen Jahr aus dem Süden zurückgekehrt.


Storchenfreunde sammeln Spenden


Die Storchenfreunde Schmißberg sammeln Spenden unter anderem für Futter. Wer spenden möchte, kann dies unter dem Verwendungszweck: „Spende für Gemeinde Schmißberg, Storchenvoliere“ tun. Die IBAN lautet: DE38 5625 0030 0000 2050 60 (Kreissparkasse Birkenfeld). Eine Spendenbescheinigung ist möglich. Bei Fragen: info@schmissberg.de.


Nur wenige Tage später folgte der zweite Storch. Er lies sich auf dem selbst gebauten Nest (hinten/Mitte) auf der Voliere nieder. Der Storch trägt den Namen „Der Flirt“, sagt Sessa. Hintergrund ist, dass er im vergangenen Jahr einen kurzen flirt mit der in der Voliere lebenden Lotte hatte. Was dazu wohl Lottes Bernie sagte?

Gemeinsamer Nestbau scheiterte

Lotte und „Der Flirt“ versuchten sogar gemeinsam ein Nest zu bauen: Das Problem war jedoch, der Zaun, der die beiden und auch das gebaute Nest trennte. Diese Umstände machten ein Zusammenleben im neuen Nest nicht möglich. Glück für Bernie!

Der Storch mit dem Namen „Der Flirt“ im Februar 2026 kurz nach seiner Rückkehr nach Schmißberg.

In der Folge baute „Der Flirt“ ein eigenes neues Nest auf dem Volierenvordach. Und siehe da! Kaum war das Nest fertig, hatte „Der Flirt“ auch eine feste Freundin, die die Storchenfreunde jetzt „Die Freundin“ nennen. Nachwuchs bekamen „Der Flirt“ und „Die Freundin“ 2025 jedoch nicht. Tom Sessa vermutet, dass das auch mit der späten Ankunft im Mai 2025 zusammenhängen könnte. Sessa ist jedoch optimistisch, dass es in diesem Jahr klappen könnte.


Beringerin hält Vortrag im Schlachthaus

In Schmißberg steht ein besonderes Highlight vor der Tür, das Naturfreunde und Storchen-Fans auf keinen Fall verpassen sollten. Am Sonntag, den 15. März 2026, dreht sich im Schmißberger Schlachthaus alles um Störche.

Warum tragen Störche eigentlich „Schmuck“ am Bein? Was verrät uns eine kleine Nummer über die weiten Reisen nach Afrika? Und wie läuft so eine Beringung überhaupt ab? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt eine Expertin, die es wissen muss: Unsere erfahrene Beringerin Martina Kohls.

Unter dem passenden Titel „Ein Ring fürs Leben“ nimmt Martina Kohls die Besucher mit in ihren Arbeitsalltag und teilt faszinierende Fakten über den Artenschutz und die Überwachung der Storchenpopulation. Nach dem Vortrag ist ein gemeinsamer Spaziergang zur Voliere geplant.

Die Eckdaten auf einen Blick:

  • Termin: Sonntag, 15.03.2026
  • Ort: Schlachthaus Schmißberg
  • Thema: „Ein Ring fürs Leben“ mit Martina Kohls
  • Anmeldung: Ab morgen ausschließlich telefonisch möglich unter 0179/7755719


Hinweis zur Namensgebung

In letzter Zeit erreichten die Redaktion von schmissberg.de vermehrt Anfragen zum Namen unserer Dorfkneipe. Dabei kam die Frage auf, ob das „Schlachthaus“ in „Café Storch“ umbenannt wurde.

Hierzu eine kurze Klarstellung: „Café Storch“ ist lediglich der Name einer spezifischen Veranstaltungsreihe, die im Schlachthaus stattfindet – vergleichbar mit dem „Brunnenfest“ oder der „Cocktailnacht“. Der Name der Dorfkneipe lautet weiterhin „Schlachthaus“. Weder „Café Storch“ noch „Altes Schlachthaus“ sind offizielle Bezeichnungen für die Lokalität.

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