So laufen die Arbeiten an der Mega-Baustelle
Die Bagger rollen, die Arbeiten an der B41 haben begonnen!
Eigentlich hätten die Arbeiten schon 2019 beginnen sollen, jedoch hat sich der Start nach Angaben des Landesbetriebes Mobilität (LBM) verzögert, weil die Eigentumsverhältnisse noch zu klären waren. Dass der Ausbau der Bundesstraße dann im Frühjahr 2021 startet, wurde Ende vergangenen Jahres bekannt.
schmissberg.de hat sich die Baustelle vor Ort angeschaut und noch mal alles wichtige zusammengefasst.
Das sind die Besonderheiten
Vielen Autofahrer*innen ist es schon aufgefallen: eine große Fläche direkt neben der B41. Nach Angaben des LBM wurde der Boden dort abgeschoben und zwischengelagert. Auf der Fläche soll ein Feldwirtschaftsweg gebaut werden. Darüber soll dann der in Fahrtrichtung Birkenfeld fließende Verkehr geleitet werden. Außerdem ist dort eine Zufahrt zur Baustelle für die Baustellenfahrzeuge geplant.

Das wird gebaut
Eine weitere Spur soll die B41 zwischen Rimsberg und Schmißberg verbreitern, somit soll in Zukunft dem Verkehr, der von Idar-Oberstein nach Birkenfeld fährt, eine Überholspur zur Verfügung stehen.

So wird der Verkehr auf der B41 umgeleitet
Für den Bau des Zusatzfahrstreifens sei keine großräumige Umleitung vorgesehen, denn während des Ausbaus bleibe der Verkehr in Richtung Idar-Oberstein auf der jetzigen, später dann auf der südseitig verbreiterten B41, so der LBM. Der Verkehr des Fahrstreifens in Richtung Birkenfeld werde über einen Wirtschaftswege geführt, der derzeit gebaut werde (s.o.).
Das kostet das B41-Projekt
Der LBM rechnet mit Baukosten in Höhe von rund drei Millionen Euro.

Das sind die „höheren“ Ziele
Die B41 erfülle im Verkehrsnetz eine wichtige Rolle, so der LBM. Aus diesem Grund habe die Bundesrepublik Deutschland als Straßenbaulastträger vorgesehen, diese Straßen – soweit möglich – verkehrsgerecht auszubauen und wechselseitig mit Zusatzfahrstreifen auszustatten.

Dann ist der Ausbau fertig
Der LBM plant, dass der Ausbau der Bundesstraße 41 Ende 2021 abgeschlossen ist.
